Leben im Wendland

Alltagsgeschichten

Ankunft im Rundling
aus der Rede zum Dorffest "Ein Rundling stellt sich vor" in Prießeck, Juli 2015, von Neuwendländerin Christina Ternes

Fast auf den Tag genau vor fünf Jahren sind meine Familie und ich nach Prießeck gezogen – im Juni 2010. Wir kamen damals aus Bayern und hatten uns bei einigen Besuchen in das Wendland verliebt und hier in Prießeck unser jetziges Haus gefunden. Wir kamen nachts um 1:30 hier an und begannen am nächsten Morgen um 7:00 damit, unsere Möbel auszuladen.

Um 7:30 Uhr stand ein wildfremder Mann bei uns am Tor. Es war unser neuer Nachbar Karl-Heinz Meyer, den wir ja bis dato nicht kannten. Mit seinem unglaublichen Charme lud er uns und unsere Möbelpacker zum Frühstück ein.

Wir waren damals völlig überwältigt von so viel Freundlichkeit, so etwas hatten wir bis dahin nicht erlebt. Um 9:00 gingen wir also alle Mann nach nebenan und speisten fürstlich. Karl-Heinz hat uns richtig verwöhnt. Und damit waren wir eigentlich vom ersten Tag an ZUHAUSE hier in Prießeck.

Solche Geschichten, wie Neuankömmlinge willkommen geheißen wurden, gibt es hier viele. Inzwischen weiß ich, dass das ein Teil der Prießecker Lebensart ist: Unglaubliche Hilfsbereitschaft, Solidarität bei gemeinsamen Projekten und Aktionen und vielleicht das Wichtigste: Respekt und Achtung vor der Lebensart des anderen. Das ist für mich auch das Einzigartige an unserem Dorf: der respektvolle und liebevolle Umgang miteinander.

Willkommen im Wendland

Auch ein Schmankerl aus dem Lebensalltag auf Lager? Wir freuen uns und schaffen Platz dafür:

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